1. November 2018

Lucie als Spielfläche für die Weser Höfe?

Liebe alle,

viele wissen es schon aus der Zeitung: Die Lucie bekommt bald neue Nachbar_innen. In dem 8-geschossigen Neubau-Projekt "Weser Höfe" des Immobilienentwicklers Justus Grosse GmbH sind derzeit ca. 300 Wohneinheiten für ca. 420 Bewohner_innen geplant. Das verdoppelt fast die Einwohnerzahl in der unmitelbaren Nachbarschaft der Lucie. Bei einem so großen Neubau-Projekt ist es natürlich auch nötig und gesetzlich vorgeschrieben, ausreichend Frei- und Spielräume für die neuen Bewohner_innen zu schaffen. Zudem muss ab 20 Wohneinheiten mindestens 25% sozialer Wohnungsbau geschaffen werden - eine Auflage, die bei den Neubauten in der Häschenstraße mit jeweils maximal 19 Wohneinheiten geschickt umgangen worden ist. Jedoch braucht Bremen dringend bezahlbaren Wohnraum, denn sozialen Wohnungsbau hat es seit den 80er Jahren quasi nicht gegeben. Wir alle merken das an den steigenden Mieten.

Beide Vorgaben - ausreichend Spielflächen und der soziale Wohnungsbau werden in der bisherigen Planung der Weser Höfe erst schwammig oder gar nicht berücksichtigt. Während der soziale Wohnungsbau zur Zeit nur das lukrative studentisches Wohnen umfasst, sollen die nötigen Spielflächen gar nicht auf dem Baugrundstück realisiert werden, sondern auf die Lucie ausgelagert werden. Uns wundert das: Wie kann eine bereits bestehende Freifläche für die bisherigen Neustädter_innen als Neuschaffung für die zahlreichen neuen Bewohner_innen der Weser Höfe gewertet werden? Und wie genau kann der Immobilienriese Justus Grosse auf die Lucie zugreifen, wo wir doch gerade erst eine Nutzungsvereinbarung unterschrieben, den Platz entsiegelt, und nach 5 Jahren kämpfen einen echten Garten für alle erwirkt haben? Vor allem, wieso konnte es bei einem kompetenten Unternehmen wie der Justus Grosse GmbH überhaupt dazu kommen, dass Spielflächen nicht ausreichend berücksichtigt wurden - die Gesetzeslage ist ja nicht neu.

Nun gibt es die Gelegenheit, unsere Fragen zu stellen: Kommenden Dienstag, den 6. November findet um 19 Uhr eine Einwohnerversammlung in der Mensa der Oberschule am Leibnitzplatz statt.

Wir hoffen, viele von euch dort zu treffen und gemeinsam von der Politik, der Behörde und der Justus Grosse GmbH schlüssige Antworten auf unsere Fragen zu erhalten!

Hier die Einladung:



Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 2504 „Weser Höfe“
Einladung zur Einwohnerversammlung am 06. November 2018, 19.00 Uhr



Sehr geehrte Damen und Herren,
die Stadtgemeinde Bremen beabsichtigt, für den Bereich zwischen Langemarckstraße, Grünenstraße, Häschenstraße und Am Deich (ehemaliges Mondelez-Gelände) den Bebauungsplan 2504
als planungsrechtliche Grundlage zur Entwicklung eines innerstädtischen, nutzungsgemischten  Quartiers aufzustellen.
Das Ortsamt Neustadt/Woltmershausen lädt Sie hiermit im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung
der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch herzlich ein zu einer öffentlichen Einwohnerversammlung
am
Dienstag, den 06. November 2018, 19.00 Uhr,
Mensa der Oberschule am Leibnizplatz, Schulstraße 24, 28199 Bremen

In dieser Einwohnerversammlung werden die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung sowie
die voraussichtlichen Auswirkungen dargelegt. Dabei haben interessierte Bürgerinnen und Bürger
Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung.


Mit freundlichen Grüßen
Annemarie Czichon

18. Oktober 2018

Herbstfest 2018

Das erste Erntefest auf der neuen Lucie, mit einer Ernte, die sich sehen lassen kann! Wir haben gemeinsam geschnibbelt, gekocht und gegessen, später noch Stockbrot gebacken und eine Feuershow genossen. Nebenbei wurde auch noch weiter gegärntert und einige Winterkulturen ausgepflanzt. Ganz entspannt lassen wir das Gartenjahr allmählich ausklingen...

Die Winterquartiere sind vorbereitet

Noch etwas Mangold für die Suppe

Der Garten hat viel zu bieten. Was soll noch geerntet werden?

Blumenkohl, süß

Ein paar Reihen Feldsalat werden gepflanzt

Einige machen Pause...

... während andere die Suppe vorbereiten

Hier wird gekocht


Die Feuershow des Cirque du rongeur

Die Feuershow des Cirque du rongeur

Die Feuershow des Cirque du rongeur

Stockbrot backen über der Glut


30. September 2018

[Bilder] Flohmarkt am 30.09.

Heute war ein wunderschöner Herbsttag und soo viele Menschen sind zum Flohmarkt gekommen, sooo viele leckere Kuchenspenden wurden im Garten Café agegeben und sooo viele Tassen Kaffee ausgeschenkt... Auch die Soli-Aktion für den Widerstand gegen die Rodung des Hambacher Waldes wurde von vielen Händen unterstützt. Nun hängen zahlreiche bunte Baumhäuser auf der Lucie und erinnern ihre großen Geschwister. Nach dem Flohmarkt wurde noch Apfelsaft gepresst, die erste Aktion im Kinder-Herbstferienprogramm.
Ein langer Lucie-Tag, der viel Spaß gemacht hat! Wir freuen uns schon auf die nächste Flohmarktsaison auf der neuen Lucie. Dieses Jahr folgt noch das Herbstfest am 14.10. von 16-19 Uhr, nicht verpassen!







28. September 2018

Flohmarkt am 30.09. wird auch Hambi-Soli-Tag

Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden:

Sonntag ist dezentraler Aktionstag für den Kohleausstieg und für den Erhalt des Hambacher Waldes: https://www.ende-gelaende.org/de/news/aufruf-zum-dezentralen-aktionstag-am-30-9-2018-hambi-bleibt-kohleausstieg-jetzt/

Wir Lucies schließen uns an und vereinen den Lucie Flohmarkt am 30.09. mit einem Hambi-Soli-Tag. Kommt vorbei und malt mit uns Banner, bastelt Miniatur-Baumhäuser, die wir auf der Lucie in einen der Amberbäume hängen, tauscht euch aus und informiert euch, wie ihr auch in Bremen für den Kohleausstieg aktiv werden könnt.

Bringt gerne (Sprüh-)Farben, Bannerstoff, Tetrapaks, Vogel(futter)häuschen, Infomaterial, Kuchen oder andere Verpflegung mit. Wir können auch Materialspenden annehmen, die am 6.10. mit nach Buir genommen werden (informiert euch bitte vorher, was vor Ort gebraucht wird).

Wir sind von 11-15 Uhr vor Ort.


20. September 2018

Streetworker kümmert sich um Trinkerszene

Kopiert vom Weser Kurier. Zum original Artikel geht es hier.
 

Streetworker kümmert sich um Trinkerszene
Einsatz auf Lucie-Flechtmann-Platz

von Karin Mörtel 17.09.2018

Ein Streetworker soll versuchen, dass Stadtgärtner, Anwohner und Trinkerszene auf dem Lucie-Flechtmann-Platz gut miteinander auskommen können.
Arbeitsplatz Lucie-Flechtmann-Platz: Streetworker Christian Claus. (Gerbracht)
Arbeitsplatz Lucie-Flechtmann-Platz: Streetworker Christian Claus. (Gerbracht)

Ab sofort arbeitet Christian Claus auf dem Lucie-Flechtmann-Platz. Jedoch nicht als Stadtgärtner wie die Aktiven des Vereins „Kulturpflanzen“, die dort seit der Umgestaltung in diesem Sommer in Muttererde anstatt in provisorischen Hochbeeten säen und ernten. Claus ist beim Verein für Innere Mission als Streetworker angestellt.

Er soll das kommende Jahr dazu nutzen, sich um die Trinkerszene auf dem Platz zu kümmern, mit der es in der Vergangenheit immer wieder Konflikte gab.

An diesem sonnigen Vormittag im Spätherbst ist es ruhig auf dem Lucie-Flechtmann-Platz. Ein paar Männer sitzen mit Bierflaschen auf den Treppenstufen zur Westerstraße. Eine Frau schlendert zwischen den neu angelegten Beeten der Stadtgärtner umher und begutachtet Gemüse und Blumen, die darin wachsen. Nur der Straßenlärm ist gewöhnungsbedürftig – und wird es wohl bleiben.

„Zur Zeit läuft es gut auf dem Platz“, sagt Vereinsmitglied Uta Bohls auf Nachfrage. Seit ein Großteil der Betonpflastersteine entfernt wurde und „Lucie“ ihr neues Gesicht bekam, habe es keine nennenswerten Konflikte mehr mit Trinkern gegeben. Ausufernde Saufgelage, Müll und Urin auf dem Platz sowie Pöbeleien gegen Gärtner und Passanten wie sie besonders im Sommer 2016 – wie berichtet – auf „Lucie“ häufiger geschehen sind, seien derzeit kein Thema, berichtet Bohls. „Das ist angenehm“, fügt sie hinzu.

Dazu beigetragen hat vermutlich auch, dass ein benachbarter Discounter für mehrere Wochen geschlossen hatte, wo nun aber wieder Menschen, die günstigen Alkohol suchen, in den Regalen fündig werden. „Stammgäste“ nennen die Stadtgärtner die meist männlichen Alkoholkranken und meinen das nicht abfällig. Sie erkennen mit der Bezeichnung an, dass es die Szene schon vor der Initiative auf dem Platz gab. „Es war nie unser Ziel, diese Menschen zu vertreiben, aber wir brauchen Regeln für ein besseres Miteinander“, sagt Bohls. Denn spätestens wenn die neuen Sitzbänke wieder aufgestellt werden, ist anzunehmen, dass die Trinkerszene wieder auf den Platz zurückkehrt, befürchten die Stadtgärtner. „Das kann ich fast garantieren“, sagt dazu Berthold Reetz von der Inneren Mission.

Deeskalation statt Vertreibung

Die Hoffnung im Stadtteil ist daher, dass ein verlässlicher Ansprechpartner deeskalierend eingreifen kann, bevor die Hunde der Szenemitglieder durch die Beete jagen und die Trinker wieder an die Container des Vereins der Stadtgärtner pinkeln. „Noch hat die Szene nicht wieder den ganzen Platz eingenommen, vielleicht können wir uns auf einen festen Ort einigen, wo die Stammgäste sitzen können“, meint Bohls.

Für die Neustädter Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon ist es wichtig, dass der Streetworker neben dem Lucie-Flechtmann-Platz auch die Große Johannisstraße mit in den Blick nimmt. Dort am Rande der Hochschule gibt es auch einen Szenetreffpunkt, der mal mehr und mal weniger Probleme in der Nachbarschaft erzeugt. Der Beirat ist 2017 bereits in Vorleistung gegangen und hat mit Globalmitteln Honorarstunden für eine Streetworkerin bezahlt, die mit diesem Personenkreis an beiden Orten ein halbes Jahr lang Kontakt hatte. Als langfristige Lösung hatte die junge Frau damals einen betreuten Unterstand für die Trinker auf dem Platz vorgeschlagen. Ohne professionellen Ansprechpartner für die Suchtkranken ist diese Idee vorerst nicht umsetzbar – darin waren sich Stadtteilpolitiker, Polizei und Stadtgärtner bislang einig.

Und auch mit dem Arbeitsantritt von Christian Claus sei keineswegs festgelegt, dass ein Unterstand gebaut werde, sagt Reetz. „Erst einmal muss der Streetworker Kontakt zu den Menschen bekommen und Vertrauen aufbauen“, so Reetz, der den Bereich Wohnungslosenhilfe der Inneren Mission leitet. Erst in einem zweiten Schritt ginge es darum, gemeinsam mit den Gärtnern und den Suchtkranken über Lösungsmöglichkeiten zu sprechen, um ein besseres Miteinander hinzubekommen.

Das könnten Sitzgelegenheiten an einem festgelegten Ort, der Wechsel zu einem anderen Treffpunkt oder etwas ganz anderes sein. „Mir imponiert jedenfalls, dass die „Lucie“-Leute von Anfang an gesagt haben, dass sie das Problem gemeinsam lösen wollen und es nicht um Vertreibung geht“, lobt Reetz.

20.000 Euro für ein Jahr hat die Innere Mission von der Wirtschaftsbehörde aus dem Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ (LOS) für eine halbe Stelle des Streetworkers erhalten. Aus der Sozialbehörde heißt es, man werde den fehlenden Restbetrag übernehmen. Weil es sich auch aus Sicht von Senatorin Anja Stahmann (Grüne) um ein Projekt handele, „das das Zusammenleben im Stadtteil fördert und für das es bereits einen ermutigenden Vorlauf gegeben hat.“

10. September 2018

Herbst-Termine

Wir melden uns heute mit einigen Veranstaltungstipps in und um Bremen. Das Treiben auf der neuen Lucie wird allmählich herbstlich, und wie in den vergangenen Jahren wird es wieder ein Draußen-Kino (15.09.), einen Sonntags-Flohmarkt (30.09.) und auch ein Herbstfest geben. Schaut mal in unseren Kalender!

Auch gibt es dieses Jahr dank unserer Umweltpädagogin Nicole ein tolles Programm für Kinder in den Herbstferien. Für die Termine solltet ihr euch anmelden. Genaueres dazu findet ihr auf der neuen Blog-Rubrik "Kids&Co".

Kennt ihr schon die Aktionstage Ökolandbau? Seit vielen Jahren organsiert der Verein Sozialökologie vielseitige Veranstaltungen und Exkursionen rund um das Thema Landwirtschaft - dieses Jahr unter dem Oberthema "Ernährungswende". Wir finden das besonders spannend und sind selbst mit einem veganen Kochkurs beim Deutschen Hausfrauenbund, unseren Nachbarinnen in der Westerstraße, dabei. Das ganze Programm finet ihr hier: Aktionstage Ökolandbau

Zu guter Letzt noch ein Hinweis für die Theoretiker/innen unter euch: Am 27.09. findet in in Osnabrück die Tagung "Perspektiven auf die urbane Agrikultur" statt, bei der wir Lucies auf ein Podium zur Diskussion eingeladen wuden.

30. August 2018

Die neue Lucie ist eröffnet!

Was für ein Meilenstein: die neue Lucie wurde offiziell eröffnet. Beginnt jetzt eine neue Stadtgarten-Era mit weniger Kämpfen und viel mehr Grün, Gärtnern, Genießen? Wir sind gespannt auf die Zukunft! 
Für heute einige bildliche Eindrücke von unserer Eröffnungsfeier, bei der wir auch als offizielles Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt im Ramen des Sonderwettbewerbs Soziale Natur ausgezeichnet wurden! Außerdem möchten wir uns herzlich bei ALLEN Unterstützer/innen der letzten Jahre bedanken!! Ihr seid toll und gemeinsam haben wir etwaswirklich Gutes erreicht! <3

Bis bald auf der Lucie!





 








15. August 2018

Wunschliste für die neue Lucie

Liebe Garten Fans,
die Wieder-Eröffnung rückt näher und alle fast Hochbeete sind noch leer. Bei uns Lucies ist eine lange Liste an Pflanzen und Gartenzubehör entstanden, die für die neue Lucie noch fehlen. Vielleicht hast du etwas davon zu Hause und könntest einen Ableger oder Setzling mitbringen? Wir würden uns sehr freuen!!

Pflanzen-Wunschliste für die neue Lucie
herbstblühende Stauden
rot
Sedum- Fetthenne
Indianernessel/ Goldnessel
Montbretien
Sonnenbraut
Echinacea - Sonnenhut

blau
Kugeldistel
Chrysanthemen – Astern
Eisenhut
Ehrenpreis
lila
Kerzenknöterich
Wasserdost
Herbstanemone
Verbene
gelb
Sonnenhut
Scharfgabe
Goldrute
Staudensonnenblume
orange
Physalis
Chrysanthemen
weiß 
Herbstanemone
Funkie
Christrose

Clematis

Heilpflanzen und Kräuter
Frauenmantel
Lavendel
Rosmarin
Beinwell
Salbei
Thymian
Johanniskraut
Augentrost
Pimpinelle
Ziitronenmelisse
Oregano
Majoran
Frauenmantel
winterhartes Bergbohnenkraut
Baldrian
Alant
Schnittlauch
Schnittknoblauch


Färberpflanzen
Färberwaid
Färberkamille
Färberwau
Schafgarbe
Safran
Traubenhyazinthen
Efeu


Gemüsesetzlinge für Herbstanbau

Essbare Sträucher
Sechuan Pfeffer
Obststräucher

Nicht-Pflanzliches
Stabile (Metall-)Stäbe  für Tomaten
1-2 grosse Giesskannen
1 Rasensprenger
Tackerklammern
Gartenscheren
noch einen Schnellkomposter
Mörser
5x Laubsägen fürs Bauen mit Kindern
Micky Mäuse ( Ohrenschutz für Kinder)
Schlauchhalterungen
Wachstischdecken
Kittel für Kinder oder alte Hemden zum Basteln
Spaten für Kinder
stabile Blumenkellen

Spielgerät
ein begehbares SpielSchiff aus Holz

13. Juli 2018

Erste Schritte auf der neuen Lucie

Wie viele schon mitbekommen haben, ist mittlerweile der Bauzaun abgebaut, der Rasen begrünt langsam die Erdflächen und im Gemüsebereich haben wir die ersten Pflanzen eingepflanzt. Und auch sogar schon etwas geerntet!





30. Mai 2018

Die Bauarbeiten sind abgeschlossen

An alle Neugierige:
Wie ihr eventuell schon gesehen habt, sind die Bauarbeiten auf der Lucie nun abgeschlossen! Noch ist der Platz nicht wieder begehbar: Erst soll der Rasen auf den frisch entsiegelten Flächen anwachsen, und auf den zukünftigen Beeten muss noch Kompost ausgebracht werden.
Die Stadt hat auf den Flächen zur Westerstraße hin noch Rasensaat ausbringen lassen, das Gießen müssen nun wir Lucies übernehmen. Dabei freuen wir uns auch über Unterstützung: Wir werden voraussichtlich immer Dienstag und Donnerstag abends gießen.

In ca 4 Wochen sollte der Platz einigermaßen grün sein und der Bauzaun kommt weg. Am 25.08. feiern wir dann groß die Eröffnung und bis dahin werden auch wieder die ersten Bänke aufgestellt sein.

Wer so lange nicht abwarten möchte: Wir treffen uns nach wie vor alle 2 Wochen Montags um 18:30 Uhr zum Plenum, momentan direkt gegenüber der Lucie in der KlimaWerkStadt (Westerstraße 58). Das nächste Lucie-Plenum ist am 04.06.2018


29. März 2018

Umbau Tag 2- fast alle Steine sind raus!

Schon nach zwei Tagen sind fast alle Steine rausgebaggert und es ist schon deutlich zu erkennen, wo der gepflasterte Teil erhalten bleibt und wo wir künftig in der Erde gärtnern können. Fast ein wenig ungläubig ist Stunde um Stunde zu beobachten, wie sich die Lucie verwandelt..





Der Umbau geht los!

Durch den starken Frost hat sich die Umgestaltung der Lucie erneut um einige Wochen verzögert. Doch nun ist es endlich so weit: Seit gestern graben die Bagger auf der Lucie und die ersten Steine sind weg! Seht selbst:



Wir freuen uns mega! :D

15. März 2018

Umweltbildung 2018

Im letzten Jahr haben wir uns über die Koordinationsstelle Umwelt Bildung Bremen um eine Basisförderung für den Bereich Umweltbildung beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr beworben. Unserem Antrag wurde erfreulicherweise stattgegeben.
Somit beschäftigen wir jetzt seit Anfang Januar Nicole Meyer in diesem Bereich mit einer halben Personalstelle. Sie ist nun die Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder und Jugendliche und für alle Belange zuständig, die damit zu tun haben wie z. B.
  • die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, sowie Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikatoren/innen zur eigenen praxisorientierten Umsetzung von Umweltpädagogik 
  • den Ausbau der Kooperationen mit Bildungsakteuren im Stadtteil 
  • Koordinierung und Begleitung von Ehrenamtlichen, Bundesfreiwilligendienstleistenden und Honorarkräften 
  • die Akquise von Fördermitteln 
  • Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit

Kontakt:
Nicole Meyer
Telefon: 0421 - 69909502
Mailadresse: umweltbildung@lucie-bremen.de
Büroöffnungszeiten ab Anfang April: jeden Donnerstag von 15 – 17 Uhr
in der KlimaWerkStadt, Westerstrasse 58. Bitte klingeln!
Individuelle Terminabsprachen sind natürlich möglich.

Die ersten Termine für Kinder und Jugendliche stehen schon für die Monate März & April fest.
Schaut mal hier.

27. Februar 2018

Stellenauschreibung Bundesfreiwiiligendienst

Der Verein KulturPflanzen e.V. sucht zwei engagierte Bundesfreiwilligendienstleistende im Bereich Klimaschutz.

KulturPflanzen e.V. ist seit 2013 Träger des öffentlichen Gemeinschaftsgartens Ab geht die Lucie auf dem Lucie-Flechtmann-Platz in der Bremer Neustadt. Das ehrenamtliche Engagement des Vereins hat zu einer grundlegenden Umgestaltung des Platzes geführt: Das Pflaster des versiegelten Platzes wird im Frühjahr 2018 entfernt und ein „echter“ Gemeinschaftsgarten kann angelegt werden.
Direkt gegenüber des Platzes befindet sich seit Januar 2018 das zweite Projekt des Vereins, die KlimaWerkStadt. Die KlimaWerkStadt ist ein nachbarschaftlicher Bildungsraum und vereint eine offene Werkstatt, ein regelmäßiges Repair Café, sowie einen Material-Fundus. Das vielseitige Programm thematisiert klimafreundliches Alltagshandeln in vielerlei Hinsicht: Neben ökologischen werden auch gesellschaftspolitische und soziale Fragen gestellt.

Ziel beider Projekte ist es, auf niedrigschwellige Weise Begegnung und Austausch im Stadtteil zu fördern, Alternativen zu unserer ressourcenintensiven Konsumgesellschaft aufzuzeigen sowie Menschen dazu zu motivieren umzudenken, selbst aktiv zu werden und sich für eine nachhaltige, zukunftsfähige Stadtentwicklung einzusetzen.
Deine Aufgaben

Dich erwartet ein facettenreiches Arbeitsumfeld, in dem eigene Schwerpunkte gesetzt werden können.  Zu den möglichen Aufgaben gehören:
  • Mithilfe beim Aufbau und Betrieb der offenen Werkstatt und Materialsammlung
  • Unterstützung bei der Veranstaltungsorganisation und -durchführung
  • Mitarbeit bei der Anlage und Pflege des Gemeinschaftsgartens
  • Unterstützung bei Umweltbildungsangeboten
  • Gestaltung und Verbreitung von Veranstaltungsflyern
  • Betreuung der social media Auftritte von KlimaWerkStadt und Ab geht die Lucie
  • Realisierung eigener Projekte

Dein Profil
  • Du bist kommunikativ, engagiert und neugierig
  • Du arbeitest selbstständig, strukturiert und lösungsorientiert und bist dennoch ebenso teamorientiert
  • Du identifizierst dich stark mit den Zielen und Werten des KulturPflanzen e.V.
  • Handwerkliches Geschick ist ebenfalls wünschenswert

Wir bieten 
  • Ein Beschäftigungsverhältnis im Umfang von 30 Std./Woche ab dem 16.04.2018 (auf Wunsch auch früher, frühestens 01.04.2018) für 6 Monate oder länger (max. 18 Monate).
  • Eine sinnhafte und erfüllende Tätigkeit bei einem innovativen und zukunftsweisenden Klimaschutzprojekt
  • Ein angenehmes Arbeitsklima sowie eigenständiges und verantwortungsvolles Arbeiten in einem engagierten Team
  • flexible Arbeitszeiten

Wenn Du an dieser Stelle interessiert bist, sende deine Bewerbungsunterlagen bis zum 20. März 2018 mit Angabe des gewünschten Beschäftigungsbeginns entweder per Email in einem einzelnen PDF-Dokument an info(at)klimawerkstadt-bremen.de oder postalisch an KulturPflanzen e.V., Westerstraße 58, 28199 Bremen.

Rückfragen beantwortet Uta Bohls (0421 69909502). Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich in der 13. KW stattfinden.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Verein findest du unter www.lucie-bremen.de und unter www.klimawerkstadt-bremen.de.


Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

13. Februar 2018

Saatgut Tauschbörse am 24.02. 15-18 Uhr

Obwohl wir gutes Gemüse schätzen, sind 75 % der Kulturpflanzen weltweit aus dem Anbau verschwunden. Gleichzeitig wachsen die Konzerne, die Saatgut patentieren und verkaufen. Heute ist Saatgut, das von jeder Pflanze im Überfluss produziert wird, eine Ware geworden, die wir jedes Jahr neu erwerben.
Mit der Bremer Saatgut Tauschbörse möchten wir dieser Entwicklung entgegenwirken: Durch Tauschen möchten wir regionales Saatgut erhalten und verbreiten. Dafür brauchen wir dich!

SAMSTAG, 24. FEBRUAR von 15 - 18 UHR

in der KlimaWerkStadt, Westerstraße 58, 28199 Bremen

 

PROGRAMM

15.15 Einführung: Wie erkenne ich "gutes“ Saatgut?
16.00 Vortrag & Diskussion: Die Fusion von Bayer und Monsanto
Dr. Thomas Dürmeier (Goliathwatch)
Jutta Sundermann (aktion agrar)
17.15 Praxistipp: Eigenes Saatgut gewinnen

SO FUNKTIONIERT DAS TAUSCHEN:

  • Bring dein samenfestes Saatgut mit (d.h. keine F1-Hybride), am liebsten regional und ökologisch. Wir sammeln das Saatgut auf einem betreuten Tauschtisch. Du kannst vor Ort kleine Tüten basteln, um dir von dem mitgebrachten Saatgut der anderen etwas mitzunehmen.
  • Wenn du hochwertiges Saatgut zu vergeben hast, bekommst du einen separaten Tisch, um dein Saatgut zu tauschen. Bitte melde dich dafür an unter info@klimawerkstadt-bremen.de
  • Tauschen gegen Spende ist auch möglich – die Veranstaltung ist aber keine reine Verschenke-Aktion, denn wir möchten das Saatgut wertgeschätzt wissen.
Veranstaltet in Kooperation mit der KlimaWerkStadt, Bremen im Wandel, dem Gärtnerhof Oldendorf, Goliathwatch und aktion agrar

Weitere Informationen zum Vortrag "Die Fusion von Bayer und Monsanto":
Die großen Saatgut- und Pestizidkonzerne sind im Aufbruch. Eine Megafusion folgt der nächsten. Die Zusammenschlüsse von Dow Chemicals-Du Pont und Syngenta-ChemChina wurden von der EU-Kommission bereits genehmigt. In der Sommerpause meldete Bayer seine gewünschte Übernahme von Monsanto an. Der Konzern Bayer-Monsanto würde 30% des Weltsaatgutmarktes und 25% des Weltpestizidmarktes kontrollieren. Auf Grund der Dimension dieser Fusion wird sie zur Zeit einer erweiterten Prüfung durch die EU unterzogen. Sollten diese drei Mega-Konzerne nicht in letzter Sekunde verhindert werden, drohen sie in Zukunft zusammen 60% des weltweiten Pestizid- und Saatgutmarkt zu kontrollieren.

Was bedeutet dies für unser Essen und unsere Umwelt? Welche Folgen hat die neue Marktmacht für die Länder des Globalen Südens und Globalen Nordens? Kann die Bayer-Monsanto Fusion noch verhindert werden? Ist mit dem Bayer-Monsanto Deal der Zyklus der Mega-Fusionen abgeschlossen oder zeichnen sich noch ganz andere Übernahmen ab, orientiert an neuen Geschäftsmodellen wie Digitalisierung und den neuen Gentechnologien? Gibt die Fusion den Takt an für weitere Fusionen und Oligopole im Agar- und Ernährungssektor? Was sind die Folgen für die Welternährung? Wie kann die Zivilgesellschaft den immer größer werdenden Konzernen entgegentreten? Kann eine Verschärfung des Wettbewerbsrechts Abhilfe schaffen und wie kann dies erreicht werden?


Referent: Dr. Thomas Dürmeier, Volkswirt und Campaigner bei Goliathwatch, Hamburg.
Volkswirt, Autor der Streitschrift „Bayer & Monsanto – Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“

24. Januar 2018

Es ist was los in Bremens grünem Westen

Ideensammlung & Diskussion

Kommenden Dienstag, am 30.01. um 19 Uhr, findet in der KlimaWerkStadt eine spannende Veranstaltung zum Thema urbanes Grün statt:



Seit Jahren in Planung und doch nur Wenigen bekannt: In Bremes grünem Westen entsteht ein riesiges Green Urban Lab! Klingt cool, bloß: Was ist überhaupt ein Green Urban Lab?

Auf 480 ha Fläche, 5 mal so groß wie die Innenstadt, liegt neben Walle und Gröpelingen ein grünes Areal mit ca 4000 Kleingärten - viele davon verlassen und verwildert. Dieses Gebiet hinter den Bahnschienen kennen nur Wenige. Genau das soll sich ändern. Vielseitige Nutzungsformen werden gesucht, um den klassischen Kleingarten zu ergänzen und wieder Menschen in den grünen Bremer Westen zu locken. Aber städtisches Geld für Grünflächenpflege gibt es zu wenig. Und auch über Bebauung wird gesprochen.

Welche Chancen bietet das Green Urban Lab für eine aktive Zivilgesellschaft und für das Bremen von morgen?

Welche Ideen oder Wünsche hast du, um das Flächen-Mosaik am Rande Bremens zu beleben?


Nach einer Einführung in das Gebiet durch Kleingarten-Historikerin Kirsten Tiedemann und einer kurzen Vorstellung des Green Urban Labs durch die Projektleiterin Lisa Hübotter, möchten wir mit euch - unabhängig von bestehenden Verbänden oder Institutionen - eure Ideen und Visionen sammeln.
… Und, wer weiß, womöglich auch umsetzen?


Wo? In der KlimaWerkStadt, Westerstraẞe 58, 28199 Bremen
www.klimawerkstadt-bremen.de