26. Juli 2017

[Bilder] Honigernte

Summ summ summ - schwirren eigentlich noch Bienen auf der Lucie rum?

Die Antwort ist ja! Den Bienen geht es gut, sie haben sich auch dieses Jahr gut entwickelt. Wir haben unser eines Volk im Frühjahr geteilt und einen Ableger gebildet.

Letzten Sonntag stand die Honigernte an

Dieses Jahr war wettertechnisch leider nicht besonders gut für die Bienen. Im April, wo die Obstbäume geblüht haben war es 4 Wochen lang kalt und die Bienen konnten keinen Nektar sammeln. Die Bienen konnten somit keinen Honig produzieren und die Obstbäume wurden in einigen Regionen fast nicht bestäubt, da Bienen 90% der Bestäubungsarbeit bei Obstbäumen übernehmen. Die Obtsbauern haben geklagt. An diesem aktuellen Beispiel zeigt sich noch einmal die Wichtigkeit der Bestäubungsarbeit der Bienen für den Menschen.


Wir waren gespannt, ob wir unter den Voraussetzungen überhaupt Honig ernten können und wurden nicht enttäuscht - ca. 5 kg Honig wurden es final - yeah! :-) Etwa die gleiche Menge haben wir den Bienen als Grundlage gelassen, sodass sie im Winter von ihrem eigenen gesunden Honig naschen können, der wichtige Vitamine und auch Stoffe gegen Krankheitserreger enthält.


Als nächstes nach der Honigernte müssen die Bienen jetzt mit organischen Säuren gegen die Varroamilbe, die unter anderm für das Bienensterben verantwortlich ist behandelt werden, sodass die Bienen auch den kommenden Winter unbeschadet überstehen. Hierbei ist die Biene auf die Unterstützung des Menschen angewiesen, da sie alleine die Varroamilbe nicht bekämpfen kann. Der Mensch und die Honigbiene sind heutzutage aufeinander angewiesen -es ist somit ein geben und nehmen.

Bei der ein oder anderen Veranstaltung in nächster Zeit wird vermtl. der Honig gegen Spende angeboten werden. Kommt vorbei!







18. Juli 2017

Es blüht so schön...

Jedes Jahr aufs Neue wunderschön: Lucies Blütenpracht! Oft ganz versteckt. Es lohnt sich also mal in Ruhe zu gucken!

Sozialer Kitt

Lena van der Kamp hat einen wunderbaren kleinen Film gedreht über die sozialen Aspekte von Urban Gardening Projekten in Deutschland. Wir von der Lucie sind auch dabei, aber das kuriose ist eigentlich, dass beim Sehen des Films gar nicht so sehr unterschieden werden kann zwischen den Garten-Projekten. Denn letztlich ist das Soziale eben doch überall ähnlich. Gärtnern verbindet!


12. Juni 2017

Viel los im Juni!

Im Juni haben wir noch drei schöne Veranstaltungen im Garten. Kommt gerne vorbei!

17. Juni , 17.30- 19.30 Uhr: Zusammen Essen am Tag der Offenen Gesellschaft! 

Rücken wir zusammen und sind wir zur Abwechslung mal #dafür!

Eine offene Gesellschaft gibt es nur dann, wenn genug Menschen für sie eintreten. Warum nicht einfach mal die Demokratie feiern? Mit einem riesengroßen Dinner…vielleicht sogar dem größten der Welt ?!
Am 17. Juni heißt es deutschlandweit: Tische und Stühle raus!
So auch auf der Lucie! Wir wollen ein große Tafel über die Lucie entstehen lassen und gemeinsam Essen, Reden, Feiern! Ihr seid ganz herzlich eingeladen auf den Platz zu kommen, Freund*innen/Familie/Bekannte/Interessierte mitzubringen und ein friedliches Zeichen zu setzen für eine offene Gesellschaft!
Das Essen: Jede*r bringt was mit, so dass wir eine bunte Mischung haben und sich alle überall bedienen können. Den Grill können wir auch anwerfen. Auch gerne Teller und Besteck mitbringen, da wir davon vielleicht nicht genügend haben. Getränke können wir gegen Spende anbieten.
Und sitzen? Wir haben einige Tische und Bänke. Wenn ihr mit vielen kommen wollt, dann bringt sonst einfach noch Tische mit oder wir improvisieren und machen ein Tafel-Picknick daraus :)

https://www.die-offene-gesellschaft.de/17juni/info

 

25. Juni, 11-16 Uhr: Flohmarkt und Gartencafé  

Aufbau ab 10h, keine Standgebühr, dafür gerne eine (vegane) Kuchenspende für das Garten-Café

 

30. Juni 19-ca 21 Uhr: Ganzheitliche Pflanzenwahrnehmung mit Sabine Gleichmann:


Die ganzheitliche Therapeutin und Schamanin Sabine Gleichmann aus Lünzen lädt uns ein, die Pflanzenwesen vom Lucie-Platz mit allen Sinnen zu erfahren. Dabei können wir viel über die Heilwirkung von Heilpflanzen lernen und auch einige Pflanzen schmecken, fühlen und energetisch wahrnehmen. Vielleicht entdeckst du eigene Zugänge zu deiner Pflanze?

Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden sind aber willkommen.

Ort: Lucie-Flechtmann-Platz
Zeit: 19 - 21 Uhr (evtl. länger)
Mitbringen: Getränke, Schreibsachen, Sitzunterlage

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen: 05193/970103

27. April 2017

[Bilder] Das war der Lucie Saisonstart 2017!

Jetzt ist das 5. Lucie-Gartenjahr gestartet! Bei wirklich wechselhaftem Wetter war die Stimmung trotzdem super: Das Essen von WeserHolz und den zahlreichen Köch/innen war so viel und gut, dass niemandem so schnell kalt wurde. Das Kartoffelbeet ist bepflanzt, zahlreiche Stauden ahben ein neues zu Hause auf dem Platz gefunden, und die erste Brennesseljauche ist angesetzt. Außerdem haben wir unsere tollen neuen Infoschilder angebracht, die wir danke der Auszeichnung durch die Bürgerstiftung letztes Jahr endlich anfertigen lassen konnten: auf 5 Sprachen stellen euch 12 Schilder vor, was auf der Lucie so abgeht und wofür der Garten alles steht. Schaut mal vorbei - es lohnt sich!

















20. April 2017

Gutes Essen beim Saisonstart!

Liebe Leute,
wir haben euch noch gar nicht mitgeteilt, dass es beim Saisonstart am Sonntag besonders hervorragendes Essen geben wird: In einer Aktion von WeserHOLZ und dem Übergangswohnheim in der Grünenstraße 120 ist eine mobile Küche entstanden, die am Sonntag auf der Lucie eingeweiht wird. Das wird lecker!!
-- Spenden fürs Kuchenbuffet sind herzlich willkommen! --


Buchtipp "Umkämpftes Grün"

Heut gibt´s nen Buchtipp für die Theoretiker/innen unter euch. "Umkämpftes Grün", erschienen im transcript Verlag, beschreibt den Spagat von Projekten "von unten", die ausgerechnet von denen leicht vereinnahmt werden können, gegen die sie sich eigtl wehren möchten:
"In vielen Fällen zielt diese Einbeziehung nichtstaatlicher Akteur_innen weniger auf die partizipativen Rechte der Bürger_innen, sondern auf eine Auslagerung traditioneller staatlicher Verantwortungsbereiche auf zivilgesellschaftliche Organisationen"

Hochaktuell für uns Lucies - befinden wir uns doch gerade in Vertragsverhandlungen mit der Stadtgemeinde Bremen über die zukünftige Nutzung des Lucie-Flechtmann-Platzes!

Bild vom transcript-Verlag

Umkämpftes Grün

Zwischen neoliberaler Stadtentwicklung und Stadtgestaltung von unten


Urbane Gärten sind aus vielen Städten nicht mehr wegzudenken. Gemeinschaftlicher Gemüseanbau wird dabei oft als rebellischer Akt der Stadtgestaltung von unten verstanden. Gleichzeitig taucht »urban gardening« immer häufiger in Stadtentwicklungsplänen und Werbebroschüren auf.
Die Beiträger_innen des Bandes liefern eine kritische Analyse grüner urbaner Aktivitäten und ihrer umkämpften und widersprüchlichen Rolle in aktuellen Prozessen der Neoliberalisierung des Städtischen.

18. April 2017

Grünkohle gibt es nicht

Ironie pur: Vattenfall eröffnet einen Gemeinschaftsgarten für ein grüneres Berlin.

Ein Konzern, der mit Braunkohle und Atomkraftwerken Milliarden Gewinne auf Kosten von Natur und Gesellschaft eingefahren hat - und zur Zeit die BRD auf fünf Milliarden Euro Schadenersatz verklagt für „entgangene Gewinne" durch den Automausstieg.

Wir distanzieren uns von diesem Greenwashing-Quatsch, denn wir gärtnern nicht aus den gleichen Gründen wie Vattenfall. Es geht um mehr als ein paar Grünflächen!
Wir sind kein hipper Trend, dem die Stromquelle egal ist, sondern ein ernsthafter und dringend notwendiger Versuch, die Stadt von morgen zukunftsfähig und lebenswert zu gestalten. Deswegen haben wir das Urban Gardening Manifest unterzeichnet.
Wenn Vattenfall den Versuch ernst meint, als "grünes" Energie-Unternehmen aufzutreten, soll es doch zuerst seine Klage zurück ziehen.


Hier ein Statement von Berliner Gemeinschaftsgärtner/innen:


Vattenfall eröffnete am 1. April seinen „Gemeinschaftsgarten" in Berlin – Gartenaktivist*innen protestierten gegen den Greenwashing-Garten

Leider war es kein Aprilscherz: am 1. April 2017 eröffnete Vattenfall feierlich einen Gemeinschaftsgarten vor dem Heizkraftwerk in der Köpenicker Straße. Es herrscht aufgezwungen heitere Aufbruchstimmung. Zahlreiche Vattenfall-Mitarbeiter*innen räumen auf und legen Beete an. „Pflanz was!", dazu riefen bereits im letzten Sommer tausende Plakate von Vattenfall auf. Daran scheint zunächst nichts auszusetzen, engagieren sich doch viele Menschen für eine grünere Stadt. Allein in Berlin existieren 120 urbane Gärten: Gemeinschaftsgärten, Nachbarschaftsgärten, Selbsterntegärten, interkulturelle Gärten, Gartenarbeitsschulen.

Diese Gemeinschaftsgärten sind gut für die biologische Vielfalt, das Mikroklima, das Überleben der Bienen und auch für das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft. Ihre positiven Werte haben sich inzwischen weit rumgesprochen. Leider versuchen Marketingabteilungen unterschiedlichster Konzerne inzwischen immer aggressiver, sich die Bilder und Sprache der Urban Gardening Bewegung anzueignen, um sich ein grünes Image zu geben; auch wenn ihre Produkte und Unternehmenspolitik im krassen Gegensatz zu den sozialen und ökologischen Werten stehen, wie sie in Gemeinschaftsgärten gelebt werden. Nicht selten stehen die Unternehmen, die sich ein grünes Image geben wollen, für Industrialisierung der Landwirtschaft, Wachstumswahn, Klimakatastrophen und ungebremsten Konsum. Die Liste dieser Aneignungsbestrebungen ist inzwischen so illuster wie lang: IKEA, BMW, Aldi ..., um nur die bekanntesten zu nennen.  Gegen dieses sogenannte „Greenwashing" - das ökologische Aufhübschen des Unternehmensimages -  sowie die „zunehmende Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums" wendet sich auch das Urban Gardening Manifest, das von über 200 Initiativen in ganz Deutschland unterstützt wird.

Das schamlose Kopieren und Vereinnahmen der urbanen Gärten zu Werbezwecken wirkt zwar auf den ersten Blick ungewollt komisch, aber insbesondere auch die damit verbundenen teuren Kampagnen stellen eine Bedrohung für die urbane Gartenbewegung dar. Die politischen, sozialen und ökologischen Ziele, für die sich Menschen in den Gärten meist ehrenamtlich einsetzen, drohen in den Hintergrund gedrängt zu werden.

Berliner Gartenaktivist*innen setzten deshalb ein Zeichen gegen die peinliche Gartenaktion von Vattenfall. Eine Gruppe von etwa 20 Gartenaktivist*innen wollte das Bild der harmonischen Gartenarbeit nicht unkommentiert stehen lassen und hat Schilder wie „Ey Vattenfall, Grünkohle gibt es nicht!" in die für die Eröffnung bereitgestellten Kameras gehalten. Mit Schwämmen und Bürsten bewaffnet, wurde der Bürgersteig vor dem eingezäunten Garten „grün gewaschen". „Aber Vattenfall will doch dasselbe wie ihr: Urban Gardening", stellt eine Besucher*in erstaunt fest. Gelegenheit sich über die Unterschiede zu unterhalten und deutlich zu machen, dass das Engagement für soziale und ökologische Gerechtigkeit mit den Unternehmenspolitik Vattenfalls nichts zu tun hat.
Mit dem vermeintlichen „Nachbarschaftsgarten" soll gezielt davon abgelenkt werden, dass das Energieunternehmen zu den größten Umwelt-, Gesundheits- und Klimaschädigern in der Region gehört. Sein Geld hat es nicht zuletzt mit der Verfeuerung von Braunkohle aus der Lausitz verdient, bekanntlich einer der klimaschädlichsten Formen der Energiegewinnung überhaupt. Dagegen hat im letzten Jahr die Kampagne „Ende Gelände" einen breiten Protest mobilisiert. Nachdem Vattenfall nun sein schmutziges Braunkohlegeschäft an ein als „Energieheuschrecke" verrufenes Unternehmen weiterverkauft hat, will Vattenfall nun offensichtlich sein Image mit urbanen Gärten aufputzen. Während Vattenfall sich klammheimlich von seinen Altlasten befreit und von dem Neueigentümer kein Einsatz für Klimagerechtigkeit, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie das Reparieren der Schäden in der Region zu erwarten ist, wird jetzt billige Symbolpolitik betrieben statt, echte Verantwortung zu übernehmen. Wer über Jahrzehnte Millionen mit dem ungebremsten Verfeuern fossiler Energieträger verdient hat und dies auf Kosten des Klimas, der Umwelt und zukünftiger Generationen, der kann sich nicht einfach mit ein paar symbolischen Gärten von dieser Verantwortung reinwaschen.

Gemeinschaftsaktion der Berliner Gemeinschaftsgartenbewegung 13.04.2017


Weiterführende Links:


Urban Gardening Manifest:
http://urbangardeningmanifest.de/

Netzwerkseiten von urbanen Gärten
https://anstiftung.de/
https://gruenanteil.net/
http://stadtacker.net/SitePages/Homepage.aspx

Vattenfall-Garten, Selbstdarstellung:
http://pflanz-was.vattenfall.de/
https://www.youtube.com/watch?v=NoI6GpXZjqk

Urbane Gärten leisten Widerstand gegen Vereinnahmung
http://www.nachbarschaftsakademie.org/event/urbane-gartenbewegung-immer-diese-widersprueche/
http://www.allmende-kontor.de/images/allmende/pdf/2016-09-26_Aldi_Statement_des_Allmende-Kontors.pdf

Ende Gelände
https://www.ende-gelaende.org/de/

6. April 2017

Alle Beet-Patenschaften vergeben

Yeah! Es sind alle Paten-Beete vergeben und wir freuen uns auf eine bunte und vielfältige Gartensaison mit allen neuen und alten Beetpat*innen!

5. April 2017

[Bilder] Lucie Bautage

Das waren die Lucie Bautage - der erste Frühjahrsputz ist geschafft! Danke an die vielen helfenden Hände! Wir haben uns über neue Gesichter gefreut, die Sonne genossen und die Lucie auf den nahenden Saisonstart vorbereitet, seht selbst!


Altes wurde abgebaut

Der Kompost wurde umgekrempelt ...

... und durchgesiebt

Die Bäckerkisten durchsortiert: Was wächst noch, wo müssen wir nachsäen?

Neue Stauden wurden gepflanzt

 ... viele Beete gekrautet ...

und natürlich Pausenzeiten eingehalten :)



27. März 2017

Übernimm eine Lucie-Beetpatenschaft!


Auch in diesem Jahr wieder:
Lust, ein Stück Natur in die Stadt zurück zu holen? Dein Essen selbst anzubauen, in der Stadt, vor deiner Haustür? Eine Parzelle ist dir zu groß oder dir fehlt noch gärtnerisches KnowHow?

Du bekommst:
  •  1 Piratenbeet (ca 1,5 m², siehe Foto) zu deiner Verfügung ab dem 23.04. erstmal für eine Saison
  • Zugang zu allen Gartenwerkzeugen und den zahlreichen Gartenbüchern aus der Lucie-Bibliothek während der Gartentreffen an je drei Tagen pro Woche (Dienstags und Donnerstags ab 18 Uhr, Sonntags ab 16 Uhr)
  •  Regelmäßige Workshops zu deinen Wunsch-Gartenthemen gegen Spende
  •  Gemeinsames Lernen, Austausch und Unterstützung beim Gärtnern

Dafür brauchen wir: 
  • Deine/eure Telefonnummer und Email-Adresse, um dich/euch bei Bedarf erreichen zu können (Ihr könnt das Beet auch gemeinsam nutzen, z.B. mit einer Freundin).
  • Deine Zusage, an einem Gießtreffen pro Woche ca. alle 2 Wochen teilzunehmen (ca. 2h). Du musst also nicht täglich selbst schauen, ob dein Beet Wasser braucht, dafür aber hin und wieder auch alle anderen Beete mitgießen.
  •  Die Bereitschaft, ab und zu auch bei Gemeinschaftsaufgaben mit anzupacken, wie Müll sammeln, Platz fegen, winterfest machen oder Gemeinschaftsbeete krauten/neu einsäen etc. Vielleicht hast Du auch Lust bei unseren Veranstaltungen ein bisschen auszuhelfen, das wäre prima!
Was du wissen solltest:
Die Lucie ist ein öffentlicher Platz ohne Zaun. Für die von dir angebauten Pflanzen gibt es daher keine Garantie: Es kann sein, dass Passant/innen etwas von z.B. deinen Zuckererbsen ernten. ABER: Wir haben so gut wie keine Probleme mit Vandalismus und können auch immer viel selbst ernten, insbesondere unbekannteres Gemüse oder solches, das heimlich still und leise unter Erde wächst. Eine gute Beschilderung mit deinen Vorstellungen hilft evtl. auch, Fremde von der Ernte abzuhalten. Sicher ist aber Eines: Du wirst sehr viel über Gärtnern lernen können, Zeit mit tollen Menschen aus der Nachbarschaft verbringen und immer wieder Überraschungen und kleine Abenteuer erleben. Lucie hat für jeden etwas.

Los geht’s am 23.04. beim Lucie-Saisonstart!
Reservier dir dein Beet schon jetzt unter lucie-bremen@posteo.de

22. März 2017

Crowdfunding für den Sophienhof Oldendorf

Das tolle SoLaWi Projekt in Oldendorf, dass uns auf der Lucie schon viel mit Saatgut, Jungpflanzen und gärtnerischem KnowHow unterstützt hat, will sich vergrößern. Dabei brauchen die Oldendorfer Landwirt/innen noch Unterstützung - das Crowdfunding läuft noch 4 Tage!
Schnell spenden - es gibt super Dankeschöns ;-)

Spenden und mehr Infos bekommen könnt ihr HIER.

Der Crowdfunding-Aufruf:
Der Sophienhof ist ein kleinbäuerlicher, bio-dynamischer Betrieb (Demeter) im Bremer Umland. Unser Ziel ist es, eine faire, ökologische und regionale Landwirtschaft langfristig zu etablieren. Um dabei marktunabhängiger und noch regionaler wirtschaften zu können, wollen wir unsere solidarische Landwirtschaft weiter ausbauen – und du kannst uns dabei helfen! Dieses Jahr liegt unser Fokus auf eine Angebotserweiterung für Feingemüse (Tomaten, Gurken, etc.), welche wir hiermit finanzieren möchten. 

8. März 2017

Bau-Wochenenden am 26.03. und 2.04. ab 12 Uhr

Handwerker/innen aufgepasst!


Der Frühling naht, und uns Gärtner/innen kribbelt es schon unter den Fingenägeln: Bald geht´s los! Für die Lucie haben wir uns dieses Saison zusätzlich zum Gärtnern noch etwas anderes überlegt. Wir möchten den Platz für eine bestimmte Zielgruppe ganz besonders schön machen, nämlich für Kinder! Wir möchten den Sandkasten wieder frisch machen und ganz viel Draußen-Spielzeug installieren, damit es für die Kleinsten auf der Garten-Baustelle Lucie spannend bleibt. Solche kleinen Projekte stellen wir uns zum Beispiel vor:

Das Käsebrett-Spiel. Eine ziemliche Herausforderung auch für Große.

Wippe. Sieht doch nett aus!

Ein Klassiker, der nicht fehlen darf: Die Bällewand.

Geschicklichkeitsübung für die Kleinsten. So etwas ließe sich zB an einem Beet festchrauben.

Balance-Akt. Nur nicht zu klein, sonst wirds weggetragen ;)


Vieleicht habt ihr solche Spiele ungenutzt rumstehen oder noch eigene Ideen? Dann lasst sie uns auf der Lucie umsetzen! Wir haben zwei Bau-Wochenenden geplant und könen eure Unterstützug gebrauchen:
Am 26.03. und am 02.04. werdet ihr uns ab 12 Uhr auf der Lucie am Werkeln finden. 
Wir freuen uns über alle, die mitmachen!!

Wir werden Altes reparieren und wieder in Stand setzen, aufräumen, aussortieren, umstellen und neue (unglaublich schicke) Infoschilder anbringen. Wir wollen ein erstes vertikales Beet bauen und noch zahlreiche andere Projekte stehen auf der Liste.

21. Februar 2017

Spannender Vortrag: Samstag 15 Uhr im Kukoon (im Rahmen unserer Saatgut-Tauschbörse)

Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen

Wo bildet eigentlich ein Radieschen seine Samen aus? Und wie gewinnt man Saatgut von Mangold? Kaum jemand weiß das heute noch, und über lange Zeit wurde kaum über Saatgut gesprochen. Letzeres hat sich in den vergangenen Monaten mit der Neuigkeit geändert, dass Bayer Monsanto aufkaufen möchte. Nun wird heiß diskutiert, was ein solcher Zusammenschluss bedeuten könnte – schließlich wäre Bayer damit der weltgrößte Konzern sowohl für Agrarchemie als auch für Saatgut.
In welchem Kontext stehen diese Entwicklungen? Wie sind wir überhaupt in eine solche Situation gekommen? Was bedeutet es, dass in den letzten 100 Jahren weltweit etwa 75% der Vielfalt unserer Kulturpflanzen verlorengegangen sind und dass Bäuer*innen zunehmen die Möglichkeit genommen wird, über ihr Saatgut selbst zu bestimmen? In dem Vortrag wird ein grober Überblick über die Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre gegeben und diskutiert, wie wir das Sagen über unsere Saat wiedergewinnen können. Hierbei soll deutlich werden, warum es eigentlich so wichtig ist, vielfältige, samenfeste und am besten sogar nicht zugelassene Sorten zu verwenden und ein wenig Saatgut selbst zu vermehren.
Fragen zum praktischen Samengärtnern werden bei diesem Vortrag nicht im Fokus stehen, können aber bei Bedarf andiskutiert werden.

Referentin: Anja Banzhaf beschäftigt sich seit einigen Jahren mit landwirtschaftlichen Themen und insbesondere mit Saatgut. Im Februar 2016 ist ihr Buch „Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen“ erschienen, für welches sie Gespräche mit Samen- und Gemeinschaftsgärtner*innen, Züchter*innen, Aktivist*innen und Bäuer*innen aus verschiedenen Ländern geführt hat. Aktuell arbeitet sie als freie Autorin und Referentin und gärtnert in einem kleinen Samengarten, der an eine Solidarische Landwirtschaft angekoppelt ist.

19. Februar 2017

Mal nicht so schön: Ungefragte Möbel und Bäckerkisten-Diebstahl

Auf der Lucie sammeln sich derzeit ungefragt abgestellte Sofas und andere Möbel. Das ist sicher nett gemeint, aber die Konsequenz ist, dass wir nun Sperrmüll beantragen müssen, denn bei der Witterung vermodern die Sofas grad auf dem Platz.
Somit: Fragt uns bitte, bevor ihr ausrangierte Möbel auf den Platz stellt! Manchmal können wir etwas brauchen, aber wenn es sich dann häuft und wir uns dann nur um die Entsorung kümmern müssen, ist es doof.

Und dann verschwinden im Moment immer wieder Bäckerkisten vom Platz. Die Erde mit den Pflanzen darin wird einfach ausgekippt liegen gelassen. Das tut einem schon ein bisschen in der Seele weh, wie achtlos da mit Beeten umgegangen wird, die wir angelegt haben. Mal ganz davon abgesehen, dass die Kisten einfach geklaut werden!


Wenn ihr da mal was beobachtet, dann meldet euch bitte bei uns oder sprecht die entsprechenden Personen direkt an. Danke!

9. Januar 2017

Lucie Saisonrückblick 2016

Ein erfülltes und buntes Gartenjahr geht zu Ende!

Neben Altbewährtem gab es auch viel Neues. Leider erfolgte noch nicht die angekündigte Umgestaltung des Platzes und die Entfernung der Steine. Das hat uns aber natürlich nicht daran gehindert die Lucie trotzdem noch grüner und vielfältiger zu machen! Aber macht euch selbst ein Bild:

Saatguttauschbörse

Im März startete das Gartenjahr wieder mit einer Saatguttauschbörse im Café Karton. Saatgutvielfalt und gentechnisch unverändertes Saatgut sind uns ein großes Anliegen. Und so wurde Saatgut alter Kulturpflanzensorten angeregt unter den Besucher*innen getauscht.


Seit dem Saisonstart: Beetpatenschaften!

Unser Saisonstart im April war dieses Mal ganz besonders, denn zum ersten Mal konnten Patenschaften für einzelne Beete auf der Lucie von Einzelpersonen oder Gruppen übernommen werden. Fast 40 Menschen haben sich um je ein Beet gekümmert und es für die Gartensaison nach ihren Vorstellungen bepflanzt. Die Lucie ist dadurch noch facettenreicher geworden und für uns war es enorm spannend zu sehen, wer welches Beet wie gestaltet. Jedes Beet sah anders aus und es war eine Freude zu sehen, was entsteht!

Und manchmal trug es auch große Früchte…



2016 war auch das Jahr für viele neue Projekte auf der Lucie:

Bienen

Im April dieses Jahres bekamen wir Unterstützung durch tausende fleißiger Helfer*innen. Das erste Bienenvolk wurde auf der Lucie angesiedelt! Diesen Schritt sind wir gegangen, da die Bienen unerlässlich für jedes funktionierende Ökosystem sind. Für die Bienenhaltung haben einzelne von uns einen Imkerkurs belegt. Wir wurden aber auch tatkräftig durch erfahrene Imker unterstützt. Die Bienen sind hinsichtlich Schutz vor Erschütterungen und Vandalismus auf unseren Bürocontainer platziert worden. Dort gefällt es ihnen augenscheinlich– sie haben sich gut entwickelt, das Volk wurde größer und größer und sie haben fleißig Pollen und Nektar gesammelt.

15 kg an Honig wurden so von den Bienen aufwendig hergestellt. Rund die Hälfte davon haben wir entnommen und den Bienen die andere Hälfte für die Wintermonate gelassen. Schon gewusst: Für ein Glas Honig (500 g) fliegen die Bienen unter Einberechnung der eigenen Nahrungsversorgung ca. 80.000 – 120.000 Km, was ca. 2 -3 Mal einer Flugstrecke um die Erde entspricht! Kaum zu glauben….



Hopfen

Wir haben letztes Jahr die ersten Hopfenpflanzen auf der Lucie gepflanzt. Als Ziel wurde die Herstellung von Hopfentee und Bier anvisiert. Letztes Jahr sind die Hopfendolden zu spät im Jahr gewachsen, so dass am Ende eine zu kleine verwertbare Menge geerntet werden konnte. Dieses Jahr wurde ausreichend gedüngt, sodass die Pflanzen im April schon ca. 3 m hoch wuchsen. Die Vorzeichen standen gut. Im Juli hatten die Pflanzen die 6 m Marke erreicht. Allerdings ließ die Hopfenblühte auf sich warten und fand erst spät im August statt, was nach Literaturangaben zu spät ist. Die Dolden sind im September letztendlich dann gewachsen - am Ende war der Ertrag höher als letztes Jahr, aber für das Brauen von Bier leider immer noch nicht ausreichend.

Der Standort des Hopfens auf der Lucie wurde von uns deshalb näher analysiert und wir sind nun der Überzeugung zu wissen was die Wachstumsprobleme verursacht – und zwar die Straßenlaternen auf dem Platz! Hopfen benötigt nachts ausreichend Dunkelheit, sonst kann sich die Blütezeit erheblich verzögern oder ausbleiben. Mit dieser Erkenntnis werden wir nun den Standort des Hopfens im kommenden Jahr möglichst weit entfernt der Laternen wählen. Ihr seht: Auf der Lucie wird auch stadtgerechte Anbauforschung betrieben.

Nichtsdestotrotz hat es dieses Jahr für die Herstellung von Hopfentee gereicht, der vorzüglich schmeckt und beruhigt!


Kräuter

Nachdem wir 2015 schon eine Kräuterspirale angelegt hatten, wurde der Anbau von Kräutern dieses Jahr noch ausgeweitet und auch eher unbekannte Kräuter wie ‚Guter Heinrich‘ oder ‚Brennende Liebe‘ fanden ihren Weg auf die Lucie. Beim Herbstfest konnten die aus den Kräutern gewonnenen Tinkturen und Salze gegen Spende erworben werden.



Färberpflanzen - Wolle färben

Wir haben dieses Jahr speziell einige Pflanzen angebaut, um das Färben damit zu Erproben. Es gab zum einen ausgewiesene Färberpflanzen wie Färberkamille, Färberwaid, Färberdistel aber auch Pflanzen wie die Stockrose oder Frauenmantel, die sowieso schon auf der Lucie wachsen, konnten hierfür genutzt werden. Zum Färben mussten viele viele Blüten und Blätter gesammelt und getrocknet werden. Dann wurde vorgebeizt und dann die Wolle gefärbt. Beim Herbstfest konnte hierbei zugesehen werden. Das Ergebnis ist eine schöne Farbpalette an Naturtönen!


Dachbegrünung vom Papp

Wir sind zwischendurch der Lucie abtrünnig geworden und wurden vom ‚Papp‘ an der Friedrich-Ebert-Straße um Unterstützung gebeten das Dach zusammen zu begrünen. Da haben wir nicht lange gezögert und gerne geholfen, denn das Papp/der Karton helfen uns immer wieder mit Equipment bei Festen aus. Wir freuen uns über solche fruchtbaren Kooperationen, werden sie weiter pflegen und in 2017 ausbauen! 
 


Soja- Anbau

Soja in Deutschland? Ja, da wird gerade kräftig geforscht. Die Tofu-Firma ‚Taifun‘ hat Menschen und Gärten gesucht, die Lust haben Soja probehalber anzubauen, um die Ergebnisse dann zusammen mit der Universität Hohenheim auszuwerten. 12 verschiedene Soja-Sorten haben wir angepflanzt, die optisch ganz gut gewachsen sind! Dem Soja scheint es auch im Norden zu gefallen. Die genauen Ergebnisse erfahren wir aber erst noch.
 


Jahreszeitenfeste

Natürlich wurden aber auf der Lucie auch wieder viele Feste gefeiert und besondere Veranstaltungen angeboten. Die Jahreszeitenfeste sind eine feste Größe auf der Lucie. Zu jeder Jahreszeit gibt es auch im Garten Besonderheiten, denen wir mit unseren Festen Rechnung tragen.

 
Im Frühjahr geht es los mit dem Saisonstart und dem Auspflanzen, im Sommer steht alles in vollem Grün, im Herbst ist das Erntefest und im Winter verabschieden wir den Garten in den Winterschlaf. 2016 gab es wieder viel Musik dabei, Workshops (z.B. Nistkasten-Bau, Saatgutgewinnung, Stadtimkern), einen Pizza-Ofen im Sommer, eine mobile Bauwagen-Sauna zum Winter…und vieles vieles mehr! Wir stecken viel Arbeit in diese Feste und freuen uns am Ende jeden Festes, dass so viele Menschen auf den Platz finden und eine gute Zeit dort verbringen. 
 


Flohmärkte

Die Lucie-Flohmärkte sind klein aber fein. Und haben Tradition! Jeden 4. Sonntag im Monat , ohne Standgebühren, dafür gerne mit Kuchenspende. Auch 2016 zog es wieder viele Menschen bei schönem Wetter zum Stöbern auf den Platz. Einmal gab es zeitgleich auch wieder einReparatur -Café, wo erfolgreich unter anderem Fahrräder repariert und Hosen geflickt wurden.


Kopfhörerparty- wieso tanzen die denn ohne Musik?

Aus einer fixen Idee wurde eine ungewöhnliche Party: Im September hieß es Kopfhörerparty! Bei einer Kopfhörerparty bekommt jede*r Teilnehmer*in einen Kopfhörer und kann am Kopfhörer die Lautstärke sowie einen Kanal mit unterschiedlichen Live-DJs wählen. Auf dem Platz war es für Außenstehende also still, aber die Menschen haben trotzdem getanzt und gefeiert. Zahlreiche Scheinwerfer, eine Nebelmaschine und liebevoll gestaltete Dekoration hüllten die Lucie in ein spezielles Licht und untermalten eine ganz spezielle Atmosphäre. Es hat sehr viel Spaß bereitet und soll 2017 auf jeden Fall wiederholt werden. 

Open Air Kino

Traditionell gab es auch in diesem Jahr unser Open-Air-Kino auf der Lucie.Wir haben den inspirierenden Film: „Eine andere Welt ist pflanzbar- Teil 5“ von Ella von der Haide gezeigt, der urbane Gemeinschaftsgärten in Deutschland näher beleuchtet. Der Film zeigt, dass die einzelnen Urbanen Gartenprojekte vielfältig sind und sich die Motivationen aktiver Menschen teilweise stark unterscheiden. In urbanen Gemeinschaftsgärten arbeiten Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen zusammen. Altes Wissen wird hier weitergegeben, neues geschaffen. 



Und dann war da ja noch: der Hilde-Adolf-Preis

Ein besonderer Moment war im September, als wir für unser Engagement mit dem bedeutenden Hilde-Adolf-Preis der Bürgerstiftung Bremen geehrt worden. Wir freuten uns sehr! Hilde hat seitdem einen Platz in unserem Container uns sieht bei Festen gerne zu!

 
 (Fotos und Bericht unten: Weser Kurier)


Lucie als öffentlicher Raum - Interessenskonflikte und Problemlösung

Ein immer allgegenwärtiges Thema auf der Lucie sind Probleme und Konfrontationen mit suchtkranken Besuchern auf dem Platz. Die Lucie ist ein öffentlicher Platz und soll es auch bleiben. Allerdings müssen sich alle an gewisse Grundregeln halten. Starker Alkoholkonsum von täglichen Besuchern und die damit verbundene Müllentwicklung sowie die Präsenz von bellenden Hunden schreckten Familien mit Kindern ab, die den Spielplatz gerne nutzen wollten. Wir als KulturPflanzen e.V. sind aktiv geworden, haben das Gespräch gesucht, uns verschiedene Konzepte überlegt und sind schließlich mit dem Ortsamt in Verbindung getreten um zusammen eine Lösung für das Problem zu finden. Nach verschiedenen Gesprächen war das Resultat, dass nun ab April 2017 ein Streetworker auf dem Platz eingesetzt wird, um sich der Probleme anzunehmen und professionell das Gespräch mit entsprechenden Besuchern zu suchen, um am Ende hoffentlich eine akzeptable Lösung für alle zu finden.

Und die Umgestaltung?

Das Jahr 2016 begann mit der schönen Aussicht, dass der Platz nun umgestaltet wird und die Pflastersteine entfernt werden. Hierzu arbeitete 2015 ein Stadtplanungsbüro auf Grundlage eines Bürgerbeteiligungsprozesses ein Umgestaltungskonzept aus. Wir haben ganz viel davon berichtet.

Allerdings passierte bis jetzt außer Probebohrungen auf dem Platz und einer damit verbundenen Schadstoffanalyse leider noch nichts. Wir hoffen, dass Anfang 2017 wieder Bewegung in das Thema kommt!

Für die zahlreiche Unterstützung während des Jahres an dieser Stelle auch nochmals ein großes Dankeschön!

Ende Januar 2017 starten wir mit neuem Schwung in das kommende Gartenjahr und hoffen, dass Ihr und Sie wieder mit dabei seid!